Hatte jetzt das Thema keinen Öldruck zu haben. Ging los damit, dass zunächst die Kontrollleuchte erst bei 2000 U/min erlosch. Habe dann Kabel und Öldruckschalter ohne Ergebnis geprüft. Nach Ölwechsel war dann die Leucht bis 4000 U/min immer noch an, also sofort Motor aus. Dann den Öldruckschalter entfernt und georgelt: da kam nicht ein Tropfen aus der offenen Bohrung! Also Motor auf und rein gucken. Ursache war eine klemmende Kugel des Überdruckventils der Ölpumpe, wodurch das Öl nicht in den Kanälen blieb. Nach Reinigung und schleifpolieren ist wieder alles i.O. Der Druck baut sich schon beim Orgeln mittels Anlasser auf. Bin dann auch gestern 350 km gefahren, keine Beanstandungen- sieht jetzt nur aus wie Schwein. Mein Tipp: auf die Leuchte achten, die ist bei Tageslicht nicht immer einfach zu erkennen.
danke für den Tip. Wenn ich mich richtig erinnere ist die ganze Bypassventil-Mimik von Suzuki. Sollte da wirklich was kaputt gehen ist die Teileversorung gesichert.
Mir ist schon etwas komisch bei dem Gedanken, das ich hier in einer Rakete sitze, welches aus den Zuschlägen an den billigsten Anbieter entstanden ist. Zitat von Neil Armstrong (Erster Mensch auf dem Mond)
Hallo Carsten, ist das Problem unmittelbar nach der Winterstandzeit aufgetreten? Kommt man von unten, nach der Demontage der Ölwanne, gut an den Öldruckschalter? Hast Du Fotos gemacht? L.G. Hans
Umso mehr wundert mich es, dass die Kugel verklemmt war. Bei Manufaktur kann ich das nachvollziehen, bei Großserie eher weniger. Aber ich habe ja am WE gelernt, dass man bei einer 2017 BMW ausser Gabelbrücke und kompletten Getriebe auch noch die Speichenfelgen tauschen lassen muss. Da ist die Horex VR6 doch richtig robust👅
Ich habe bei meiner Classic die Gummischläuche über dem Zylinderkopf ausgetauscht (wären zum größten Teil rissig). Nachdem alles erledigt war, wollte ich überprüfen ob alles wieder richtig angeschlossen war.
Tank war noch nicht drauf, Zündung an, und gestartet. Anlasser dreht - aber die Ölkontrollleuchte geht nicht aus! Dazu muss ich sagen, dass ich vor dem Wechseln der Schläuche, auch das Öl abgelassen habe und neues Öl habe ich einen Tag später eingefüllt.
Ölfilter abgeschraubt und kein Öl drinn, Öldruckschalter abgeschraubt, gestartet und es kommt kein Öl raus!
Ein Bekannter sagte mir, das Problem habe er bei einer Suzuki auch mal gehabt und die Ursache wäre Luft in der Ölpumpe gewesen (laut Aussage der Werkstatt)!
Jetzt meine Frage: Wer weiss was hinter der Schraube "S1" (siehe Foto) ist? Wenn das nur ein Blindstopfen vom Ölkanal wäre, würde ich da mal Öl einfüllen, mit der Hoffnung, dass das Öl die Pumpe erreicht.
Es wäre ein Versuch!
Bild entfernt (keine Rechte)
Cörnel
cörnel
hat folgende Bilder an diesen Beitrag angehängt
Hallo Cornel, mir ist im Nachgang an unser Gespräch noch etwas eingefallen. Ich hatte zwischen Öl raus und Öl rein auch eine Zeit verstreichen lassen.
Dann habe ich sie zum Händler gebracht zwecks Engführung. Dieser hat dann auch den Filter getauscht und Öl aufgefüllt. Wir saßen etwas abseits aber konnten hören als sie gestartet wurde. Mich hat damals ziemlich gewundert, dass man gleich ziemlich am Gasgriff gezogen hatte. Ich warte nach einen Ölwechsel eigentlich immer bis sich alles verteilt hat.
Vielleicht war es bei mir genauso. Ich denke, dass die Werkstätten die Thematik kennen und da etwas schmerzfreier sind als unsereins.
Das soll nun aber keine Aufforderung sein, dem gleich zu tun aber frag doch einfach mal bei Bögel nach ob das Thema dort bekannt ist.
Im Handbuch wird die Inbetriebnahme des Motors ganz gut beschrieben. Dort ist zu sehen, wie eine Öldruckprüfung mittels Manometer und Anlasser durchgeführt wird. Wenn mich nicht alles täuscht ist die von dir beschriebene Schraube der Messpunkt dafür. Schau dir das mal im Handbuch an. Vielleicht hilft es Dir weiter. Viele Grüße
Die Verschlussschraube (M14x1,5), an der Stelle wo in dem WHB (44. Öldrucktest) der Druck gemessen wird, entfernt und einen Schlauch mit Trichter reingesteckt. Den Öldruckschalter rausgeschraubt,so nach und nach warmes Öl in den Trichter geschüttet. Als an der Bohrung des Schalters Öl raus kam, habe ich den Schalter wieder eingebaut und noch ca 0,1L (auf Verdacht) Öl in den Trichter gekippt. Schlauch nach kurzer Zeit entfernt, Schraube wieder rein, Benzinschlauch von der Kupplung getrennt (der Motor sollte nicht sofort anspringen). Zündung an, mehrmals mit Pause gestartet - Ölkontrollleuchte ging nicht aus und Batterie leer! Batterie geladen, Benzinschlauch wieder angeschlossen und gestartet. Motor springt nach ein paar Startversuchen an und nach ca. 3 Sek. im Standgas ging die Kontrollleuchte aus!
Mit einem Bierchen und Kippe eine Pause gemacht, zwischendurch Ölstand im Schauglas kontrolliert. Ölstand war ein bisschen unter der Mitte.
Noch etwas Öl nachgeschüttet, insgesamt waren jetzt ca.3,9 Liter drin.
Anlasser betätigt und die Kontrollleuchte ging aus bevor der Motor lief.
Wie ich mich da gefühlt habe, brauche ich hier wohl nicht beschreiben!
Noch etwas: Man könnte an den Stellen, an denen die Verschlussschrauben (M14x1,5) sitzen, einen Öldrucksensor montieren.
Ääh ? irgendwie verwirrt ihr mich?! eine Ölpumpe die man entlüften muß? und Ölnachfüllen durch seitliche Öffnung? Wasndalos?
Bei einem neu aufgebauten Motor der komplett trocken ist, kann ich mir vorstellen, daß man mit Tricks Öl an maximal viele und unkonventionelle Stellen bringt, damit beim ersten Start nicht zuviel Verschleiß an trocken laufenden Stellen entsteht...
Aber nach einem Ölwechsel solche Spezialaktivitäten leuchten mir nicht ein. Hab ich was verpasst?
Trotzdem Grüße an alle die sich Schrauben traun und sich die Mühe machen darüber zu berichten !