Da ich hinten einen Plattfuß hatte, und somit schon 20% der Hinterradrevision, durch den Ausbau des Hinterrades erledigt hatte, habe ich mich entschlossen den Hinterradexzenter zu überholen. Außerdem war mir vom Ralf bekannt, das er da gerade ein Problem hat, von daher lag es nah.
Die Hinterachse hat 3 Kugel und ein Nadellager, sowie 2 Simmeringe.
Die Arbeit an sich ist einfach und erklärt sich von selbst. Man baut es so wieder zusammen wie man es auseinander gebaut hat. Das ist keine Wissenschaft oder Hexerei. Man sollte alles penibel reinigen und evtl. Rostnarben mit feinem Schmirgel glätten.
Man benötigt Bremsscheibenseitig ein Nadellager und einen Simmering, den ich nicht gewechsel habe ... da es ok war. (nur altes Fett raus und neu gefettet) Außerdem benötigt man ZWEI Kugellager der Güte Innen 40, Außen 63, Dicke 12 mit beidseitigen Gummidichtlippen ein Kugellager der Güte Innen 35, Außen 55, Dicke 20 mit beidseitigen Gummidichtlippen einen Simmering Innen 45, Außen 58, Dicke 7 ... alle Maße natürlich in Millimeter. Das gab es alles bei Amazon.
Alles demontiert ... man benötigt eine Segeringzange, Fett, Schmirgel und die 46er Vielzahnnuß um die Wellenmutter und das Rad zu lösen. Jetzt alles demontieren und so hinlegen wie es wieder zusammen kommt. Lager ausschlagen und neue einpressen. Fertig ist es. Kettenseitig wird die Mutter mit 165Nm angezogen, Radseitig mit 180Nm. Alles in allem ... wenn alle Teile da sind eine Sache von 3 Std ... inkl. penibler Reinigung.
Mir ist schon etwas komisch bei dem Gedanken, das ich hier in einer Rakete sitze, welches aus den Zuschlägen an den billigsten Anbieter entstanden ist. Zitat von Neil Armstrong (Erster Mensch auf dem Mond)
Es geht auch besser zu erklären, aber 95% der Leute bringen es eh in die Werkstatt Ausserdem habe ich es nicht so mit der Handyfotografiererei
Mir ist schon etwas komisch bei dem Gedanken, das ich hier in einer Rakete sitze, welches aus den Zuschlägen an den billigsten Anbieter entstanden ist. Zitat von Neil Armstrong (Erster Mensch auf dem Mond)