in den vergangenen Tagen sprang mein Roadster immer schlechter an. Anlasser drehte munter durch, mehr aber auch nicht. Eine Volt-Messung ergab, dass die Anfangsspannung (13,1 Volt) beim Starten auf um/unter 10 Volt sank. Mit angeschlossenem Ladegerät starte die Möhre einwandfrei.
Also Batterietausch. Ich überlegte ob Lithium, Gel oder Reinblei, aber auf die Maße kommt es an. Da ich in meiner R1100R gerade eine neue Hawker PC680 verbaut hatte und deren Maße fast 1:1 der HOREX-Batterie entsprach, verwendete ich diese. Zumal als Reinbleibatterie hat diese eine 2-3 fache Startleistung. Nicht das man diese wirklich bräuchte, verspricht dies aber eine konstantere Spannung. Nach lösen des Steuergerätes (4 Schrauben) und entfernen von einigen Kabelbindern konnte ich die alte Batterie entnehmen. Die Hawker passte perfekt, die Startschwierigkeiten sind behoben. Auf Pol-Adapter die sich immer wieder gerne lösen kann verzichtet werden!!
Wenn das Wetter durchhält sehen wir uns bei der Sternfahrt, Samstag in 8 Tagen Oliver
7kg ist schon der Hammer. War mir gar nicht bewusst das die so schwer ist. Was gibt es denn für Alternativen??? Ich meine Gewichtsmäßig??? Ich höre da immer wieder das sich einige LIPOS einbauen. Die wiegen fast nichts. Mit dem Elektriktrickjedöns kenn ich mich nicht aus
Je leichter die Batterien sind um so weniger halten die aus.
Mir ist schon etwas komisch bei dem Gedanken, das ich hier in einer Rakete sitze, welches aus den Zuschlägen an den billigsten Anbieter entstanden ist. Zitat von Neil Armstrong (Erster Mensch auf dem Mond)
Darfst du so auch nicht sagen. Bekomme Montag mal ne Li von ner Harley . Ich wiege die mal und schau dann welche bei mir drin ist. Ich habe auch ne Li drin. Gruß Peter
meine Erfahrungen mit der neuen LiFePo4 - Batterie - Technik sind bisher durchgehend positiv ! Seit 3 Jahren hab ich in meiner R 1200 GS so ein Teil verbaut, lockere 1300g, 280 €... Noch nie vorher ist der große Boxer so leicht angesprungen, der Startstrom ist gigantisch. Selbstentladung bei Stillstand über Winter geht gegen Null. Sehr praktisch ist der Anschluss über einen fetten Stecker, nennt sich wohl Anderson - Stecker, in Sekunden getrennt oder verbunden. Nur wenn das Moped eine kalte Nacht im Freien verbringen muss, sieht das schlecht aus mit dem Starten. Dann hilft nur : Zündung an, Licht an, 2-3 Minuten warten, das reicht um die Batterie aufzuwecken... Bis jetzt hab ich drei Mopeds mit der neuen Technologie ausgerüstet ( BMW, Aprilia Tuono 1000 und BETA ALP 4.0) und werde genauso weitermachen. Für die kleine BETA sind das 700g Akku !!!! Theoretisch könnte man mehrere Mopeds mit einer einzigen Batterie versorgen, umstecken geht ratzfatz. Obwohl die BMW (2004) und die APRILIA ( 2003) schon etwas älter sind, funktioniert das System aus Lima - Regler und LiFePo4 tadellos. Das Thema "Gewicht" würde ich bei unserer VR 6 mal nicht ganz vorne als Argument sehen, HOREX is nix für den Leichtbau - Fetischisten Soweit mal meine Infos zu dem Thema.
Morgen Stefan, hab grad beim Frühstück Deinen Beitrag gelesen. Sehr interessant. Muss mich da heute Abend noch mal genauer mit befassen. Jetzt geht es mit Hermann ab in die Eifel......
Unter cs-electronic findest Du was im Netz, dort hab ich meine Akkus gekauft. Zubehör wie z.b. Anschlusskabel in versch. Längen und mit den Anderson - Steckern haben die auch.
das Gewicht der Batterie ist sicherlich ein Argument, interessiert mich aber eher am Rande. Wer fährt denn schon um das letzte 10tel. Zuverlässigkeit ist das Thema. Meine erste Reinbleibatterie war nach 12 Jahren noch nicht defekt, nachgeladen wurde diese nie, aber regelmäßig bewegt. Bin ja jetzt schon ein paar Tage mit meiner Roadster unterwegs, Hammer wie schnell die VR6 nun startet. Es macht so eine Laune, musste gestern gleich 3x über den Tag verteilt ne Runde auf meiner Hausstrecke drehen.