Auch nach der Inspektion mit wechseln der Ventilschaftdichtungen (war meine Hoffnung) hat sich nichts geändert. Ich vermute die Kurbelgehäuseentlüftung funktioniert nicht richtig. Weil - bei schnellen Lastwechseln und / oder Schiebebetrieb bläut sie aus dem Auspuff (das kenne ich noch von den alten BMW-Boxermotoren).
Auch habe ich neuerdings ein "Auslaufmodell" wie man das bei einem alten Engländer kennt, also immer ein paar Tropfen Öl unter der Maschine. Bei näherem hinschauen habe ich auf dem Motor Öl entdeckt welches anscheinend aus der Entlüftung kommt.
Meine Frage: Ist das Problem auch bei anderen aufgetreten - gibt es Abhilfemöglichkeiten?
Hallo Hermann Letztes Jahr hatte ich eine undichte Stelle am Motor wo ein paar Tropfen Öl raus kamen. Es war eine Lunkerstelle im Alu Guss ! Wurde mit 2 Komponenten Kleber abgedichtet und ist seit ca 1500 km dicht.
Hallo Hermann, ich hatte ebenfalls eine Lunkerstelle. Wurde von meiner Werkstatt mit Zweikomponenten-Flüssigmetall abgedichtet. Seitdem ist alles dicht an der Horex. Bei mir kam Kühlflüssigkeit tröpfchenweise aus dem Zylinder.
Moin Herrmann, wenn das bläuen über die Motorenlüftung kommt müsste in der Airbox alles ölig sein. Ihr habt das ja gerade aufgehabt, war da was ? Bläut der Motor ev. auch nach längerem Betrieb im Leerlauf und dann einem Gasstoß ? Gruß Rolf
die Airbox muss ich noch kontrollieren. Der Motor bläut wenn ich z.B. auf der Autobahn nach Schiebebetrieb oder längerer konstanter Drehzahl Gas gebe, dann bläut er für kurze Zeit.
Bei meiner verschwindet das Öl auch irgendwie irgendwohin. Ich habe es aber bisher nicht weiter kontrolliert, sondern nur nachgekippt. Ich kann also keine Angaben machen, ob das Öl durch die Zylinder entschwindet oder über die Entlüftung. Das Motorgehäuse ist auch nicht ganz dicht ( ), aber weit vom Tropfen entfernt. Ich werde mir demnächst ´mal die Kolben angucken die bei der Motorinstandsetzung angefallen sind, fotografieren und hier im Forum zeigen. Und nach dem Zusammenbau werde ich nachhalten, wann ich wieviel Öl auffülle. Warum ist für diese Moppetts 15-50er Öl vorgeschrieben und kein 10-40 oder 10-50?
bei meinem Motor tritt ein anders Phänomen auf, wenn ich kurz nach dem Motorstart diesen ausschalte und kurz danach wieder starte, zieht eine blaue Ölfahne durch beide Endtöpfe. Da es aus beiden Dämpfern kurz raucht, sammeln sich wohl irgendwo die Öldämpfe, werden angesaugt und verbrannt. Die Gehäuseentlüftung (Airbox?) liegt hier nahe. Einen mechanischen Schaden sehe ich hier eher nicht. Dieter hat ja seine Schaftabdichtung erneuert, als ich danach hinter ihm hergefahren bin roch es im kalten Zustand bei Last nach Öl. Im betriebswarmen Zustand war das dann nicht mehr.
Das Öl verbrannt wird ist mir vor Jahren auch bei dem Vorführer MCD Darmstadt aufgefallen. Diese VR6 stand auf dem Seitenständer zum Warmlaufen. Noch während der Warmlaufphase rauchte es auf einmal aus beiden Töpfen. Nach vielleicht 30 Sekunden war dies wieder vorbei.
Noch eine Anmerkung zum Öl. Castrol empfiehlt für die Horex VR6 10W-50 Vollsynthetik Racing Power 1, dieses verwende ich seit Jahren bei all meinen Mopeds, nun also auch bei der Horex.
Hallo, ich fahre gelegentlich eine SUZUKI GT185, die nebelt immer, sowohl im kalten als auch im warmen Zustand. Mit weit geöffneten Gasschiebern ganz extrem. Aber sie läuft gut und der Ölverbrauch bewegt sich bei 1-1,5 l /1000 km. Also, wenn meine Horex in diesem Rahmen bleibt und sie weiterhin so gut läuft ist das für mich ok. Leider riechen die synthetischen Öle nicht mehr so gut wie früher L.G. Hans
Hallo, meine produziert keine Öldämpfe die sichtbar sind, nach dem Start dampft es i.d.R. nach 5 sekunden eine halbe Minute lang Kondenswasser. Das läuft dann auch als schwarze Suppe an den Schellen der Töpfe raus, Thema hatten wir ja schon hier. Meine Honda haben das auch alle so oder ähnlich getan, nur da habe ich nicht alles derart beobachtet wie bei der HOREX.. Das Thema Ölverbrauch von PKW Motoren zur Genüge: bei VW sind 1 Liter auf 1000 km normal, mein Audi S6 hat sich 1,5 Liter Vollsynthetik auf 2000 km reingezogen, der aktuelle S7 braucht 1 Liter auf 5000 km. Also nichts Besorgnisseregendes wenn es einfach mit verbrannt wird. Besonders bei Opel Motoren der 70 und 80 habe ich schlechte Erfahrung mit den sehr dünnflüssgen Vollsynthetik Ölen gemacht: da geht es dann durch die damals noch gängigen Fertigungstoleranzen in erhablichen Maße durch mit entsprechendem bläuen. Auch werden Wellendichtringe und VDD undicht und es tropft derbe. Die Motoren dürfen halt kein Vollsynthetik und keine niedrigen Kaltviskosität. Ich denke der Tipp ein Öl mit höherer Viskosität im kalten Zustand mit gutem HTHS Wert zu verwenden geht in die richtige Richtung um Verbruach zu reduzieren. So frage ich mich was Gott und Welt mit einem 0er Öl in einem Motor will, der nicht in Sibirien betrieben wird, aber da schwören viel drauf. Also 15-50er (-15°C bis 50°C) sollte eigentlich gut passen, 10-40 (-20°C bis 40°C ) oder 10-50 (-20°C bis 50°C) sollte das Bläuen im Start und den Verbrauch eher noch verstärken. Wer sein Moped nicht unter 0 Grad Celsius fahren möchte (keine Hochalpentouren) kann auch auf 20-50 gehen, findet man z.B. für Suzuki GSXR als Empfehlung. Welche Marke ist dann m.E. eine Ansichtsache. Ich werde das beim kommenden Ölwechesel mal in Betracht ziehen und stimme Hans bei Thema Verbrauch und Geruch voll zu. Ja das waren nochZeiten als man schnüffelnd die Kollegen am Ölduft erkante ;-) LG Carsten
Danke für den interessanten Beitrag. Wenn ich folgere, dann könnte 20W50 anstelle vom Vorgeschriebenen 15W50 (Anleitung) in meinem Fall helfen (starkes Bläuen während den ersten paar Minuten Kaltlauf)?